Mallorca Spezial - Einen Monat im Mai - Fotos & Informationen von der Insel. »

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Mallorca die spanische Insel" welche einen ambivalenten Ruf geniesst.
Lassen wir uns überraschen - ich werde die Insel 1nen Monat lang testen.






Die Insel - Mein erster Mallorca Besuch startetete von Düsseldorf aus, gespannt, ob die gängigen Mallorca Clischees zutreffen, welche man seit 20 Jahren im Kopf hat - Aber siehe da, ausnahmslos sympathische und angenehme Inselbesucher im Flugzeug. Also keine angetrunkenen, Hawaiihemden tragenden Proleten, neuzeitlich auch Assis genannte, Kurzzeitreisebegleiter.

Mit dem Sonnenuntergang war also auch das geschafft, meine erste Ankunft auf der Insel. Die Kolleginnen holten mich frisch und mit guter Laune ab, und los ging es, einmal quer über die Insel der Dämmerung entgegen nach Cala Ratjada.

Hier verhält es sich wie mit einem Erstbesuch in Andalusien. Zuhause hat mensch die bunt gepunkteten Feriakleider im Kopf, und denkt, das gibt es nur zwei, drei Mal für Touristen in einer Flamencoshow. Auf den zahlreichen Ferias wird man aber schnell des besseren belehrt und das tatsächlich fast alle so traditionell gekleidet sind.
So ist es hier auf der Insel vergleichbar mit den Windmühlen. Ich dachte es stehen auf ganz Mallorca vielleicht 10 der Windmühlen. Tatsächlich stehen die schon typisch für den Norden Mallorcas scheinenden Windmühlen, wie in die Landschaft gewürfelt, überall. Mir gefällts.

zu Cala Ratjada

Im 17. Jahrhundert wurde der Hafen von den Bewohnern Capdeperas angelegt. Daraufhin siedelten sich in der Bucht die ersten Fischer an. Damals wie heute, wurden Langusten und Rochen (ratjadas) gefangen. Nach Palma ist Cala Rajadader der zweitwichtigste Fischereihafen der Insel. Doch seit vielen Jahren ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle des Ortes, welcher überwiegend von deutschen Besuchern geprägt ist.

Im mit hohen Hafenmauern fast umschlossenen Hafen finden sich Fischereiboote, die Schnellfähre nach Menorca und die üblichen Jachten welche zum Mittelmeer obligatorisch dazu gehören. Um den Ort herum findet man die schönen Badestrände Cala Son Moll, Cala Agulla, und Cala Gat. Den Ort östlich verlassend, geht eine Stichstraße in Richtung dem Mitte des 19. Jahrhunderts erbauten Leuchturm (Faro de Capdepera) durch eine zerklüftete Felslandschaft mit kleinen Badebuchten zum Punta de Capdepera. Auf dieser Halbinsel findet sich auch die Ruine des mittelalterlichen Wachtturms Torre Embucada.


Mohnfelder in Mallorca | Frühjahr 2007

Der erste Abend

Nun, mit meinem ersten Abend hier, ist es natürlich schwer, etwas über das hiesige Nachtleben zu schreiben - traditionelle Bars, findet man hier aber leider nicht, und wenn, dann vielleicht etwas abseits der Innenstadt. Es geht schon eher in die Richtung, Deutsches Bundesland unter grünen Palmen, das liegt nun nicht an der Überzahl von Wurstbuden, oder gutbürgerlichen Restaurants mit Kassler und Sauerbraten, sondern hauptsächlich daran, dass einen fast ausnahmslos alle Spanier sofort auf Deutsch ansprechen, sei es im Restaurant, oder im klassischen Tante Emma Laden. Ehrlichgesagt, hat das ja auch seine Vorteile. Aber wer dann Spanisch sprechen möchte, bekommt dann auch sofort eine spanische Antwort, - dann wird eben Spanisch gesprochen. Cómo se quisiera. :-)

Tagsüber macht um diese Jahreszeit Cala Ratjada einen guten Eindruck, es ist Anfang Mai relativ tranquillo - und wer hier ein abwechslungsreiches Angebot an Restaurants, Cafes, Diskos oder Bars sucht, ist hier bestimmt sehr gut aufgehoben.
Da es im Ort keine Sperrstunde gibt - in Palma aber schon -, hat sich das nächtliche Leben hierher verlegt. Im Augenblick ist Cala Ratjada der angesagteste Ort auf der Insel. So sieht man auch schon im Mai, den ein oder anderen morgens irgendwo auf den Bänken rumliegen, - oder manche Chicas sitzen etwas zerbombt und ohne Schuhe frühmorgens in den noch offenen Bars - salut :-).

Die Infrastruktur ist stimmig, was einem schon beim reichhaltigen Zeitungs & Zeitschriftenangebot ins Auge sticht. Mir persönlich gefällt die Brezelbäckerei in der Elíonor Servera. Auch nach fast 4 Jahren Andalusien, habe ich die typischen Laugenbrezeln noch nicht vergessen.

In den überschaubaren Hafenanlagen lässt es sich gut schlendern, oder an der Promenade mit Blick zum Hafen in den zahlreichen, wie an einer Perlenkette aufgezogenen Cafes und Restaurantes, gut sitzen und dabei den promenierenden Gästen beim Vorbeigehen zusehen.
Wirklich sehr schön !!!



Viele gutsortierte Informationen gibt es in der Oficina Tourismo am Plaza del Pins. Hier wird einem mehrsprachig weiter geholfen. mehrere Broschüren stellen Mallorca vor, und zeigen die schönsten Ausflugsziele, - oder man bekommt einen Überblick von Veranstaltern, welche ein reichhaltiges Freizeitangebot in ihren Programmen haben.
Wie überall in Spanien ist man bei der Oficina Tourismo auch bei ausgefallenen Fragen sehr gut aufgehoben.

So befindet sich im Ort auch eine Sprachschule, an welcher Spanisch gelernt, oder aufgefrischt werden kann. Zentral gelegen gibt es dort Einzel, oder Gruppenunterricht.
Samstags findet auf dem Pinienplatz und den umliegenden Straßen Markt statt. Wie auf vielen anderen spanischen Märkten, sind auch hier die Lebensmittel dem Verkauf von Textilien und anderem Tüddellütt gewichen.

Erstes Fazit der Insel: Durch den etwas internationaleren Touch ist das Preisgefüge relativ und ganzjährig normal. Als Vergleich zu Tarifa in Andalusien gibt es hier, immerhin an der Uferpromenade eine Seezunge mit Pommes und Salat für 6 Euros. Da kommen die Media Raciones mit 6 Albondigas, welche im August auf die Hälfte reduziert werden, in Tarifa nicht ganz mit. Tourismus ist hier nicht nur aufs nehmen reduziert.

.... und absolute Klasse. Hier gibt es in jedem 2ten Laden das Komplettangebot von Haribo :-)

Tipps zu Cala Ratjada - wird nach & nach vervollständigt :

Bars:

Das "Punto de Encontrar", auf den Zukertüten steht "Bar Los Amigos" ist zwar nicht mit den typischen andalusischen Bars zu vergleichen. Dennoch ist die Mehrzahl der Besucher Spanisch. Um gemeinsam Fussball zu sehen, wird schonmal die riesen Leinwand heruntergezogen und der Beamer ausgepackt. Am Wochenende ist hier durchgehend geöffnet. Wer sich dann am Morgen den Rest geben möchte, geht am besten hierher :-)

Pizza - Pasta - Schweinebraten - ..... :


Mir gefällt es ganz gut im "La Siesta" - relativ solide Preise - netter Service - klar, habe ich in 5 bis 10 Pizzerien schon besser gegessen, aber in 40 bis 50 auch schlechter. Ist also im oberen 1/3 platziert.






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